Mobilität

Meer seen bei der Arbeit - Der neue i30 Kombi

- Er pendelt nicht jeden Tag ins Büro wie die meisten anderen Menschen. Wenn Patrick Neumann beruflich unterwegs ist, reist er um die ganze Welt.

Er fotografiert mit spezieller Technik das vielfältige Leben unterhalb der Wasseroberfläche. Das Hyundai Magazin begleitete den vielfach ausgezeichneten Unterwasserfotografen zu einem Tauchgang in seinem Heimatrevier.

Patrick Neumann kommt zum dritten Mal aus dem Haus, trägt eine gelbe Kunststoffwanne und stellt sie hinter den roten Hyundai i30 Kombi. Dort warten bereits eine Sporttasche, eine Pressluftflasche und diverse Beutel darauf, nun zusammen mit Taucheranzug, Schuhen, Mütze und Bleigürtel in den Wagen geladen zu werden. Rund 40 Kilogramm Ausrüstung sind es, die der 43-Jährige für den Ausflug in sein heimatliches Tauchrevier herangeschleppt hat – und mit denen er später auch ins Wasser am Fühlinger See im Norden seiner Geburtsstadt Köln steigt. Rund zehn Kilogramm bringt allein das rätsel­hafte Gerät auf die Waage, das schon im Gepäckraum steht. Es sieht aus wie eine Mischung aus Insekt und U-Boot und ist wie das Neopren Neumanns ständiger ­Begleiter unterhalb der Wasserlinie. Denn der Rheinländer ist nicht nur von Kindes­beinen an leidenschaftlicher Taucher, sondern Unterwasserfotograf – und das schwergewichtige Ungetüm ein speziell für diese Aktivität entwickeltes Gehäuse für seine Fotokamera.

Aufbruch zum Tauchgang: Im üppig dimensionierten Gepäckraum des neuen i30 Kombi findet die gesamte Ausrüstung von Parick Neumann auf dem Weg zum Fühlinger See jede Menge Platz.

Technik mit Tauchtalent: Bis 100 Meter Tiefe funktioniert die Kamera

„Ein wirklich cleveres Teil“, sagt Neumann über die Apparatur, aus der zwei bewegliche Arme mit Blitzlichtern wachsen, und mit der er bis in Tiefen von 40 Metern unterwegs ist. Ein Blick ins Innere hinter der großen gewölbten Scheibe, die die Verzerrungen unter Wasser ausgleicht, zeigt viele filigrane Hebelchen, die die Eingaben auf den Tasten an der Außenseite auf die entsprechenden Knöpfe und Regler der Kamera übertragen.

Das ist so gut gelöst, dass ich es beim ­Tauchen intuitiv bedienen und mich ganz auf die Fische konzentrieren kann.

Von den schwimmenden Zeitgenossen hat Neumann schon jede Menge gesehen und, natürlich, abgelichtet: Wale in Indonesien, Haie in Ägypten, Muränen in Myanmar – der mit vielen internationalen Preisen aus­gezeichnete Fotograf hatte sie alle vor der Linse. Dazu Welse und Hechte im Fühlinger See, wohin ihn nun das Hyundai Magazin mit der Kombi-Variante des kompakten i30 begleitet. Der neue Hyundai Lademeister, der in fünf Ausstattungslinien und mit fünf Motorisierungsalternativen angeboten wird, ist wie gemacht für Menschen wie Patrick Neumann, die für Beruf, Freizeit oder ­Familie viel Platz im Auto brauchen: 602 Liter misst der üppig dimensionierte Gepäckraum, der sich im Handumdrehen auf bis zu 1.650 Liter vergrößern lässt.

Arbeit am Bildschirm: Im heimischen Büro gibt Neumann jedem Bild am Computer das Finish. Nicht ganz so groß wie sein Display ist der Monitor im i30 Kombi – bei der serienmäßigen ­Audioanlage hat er fünf, beim Navigationssystem ein Format von acht Zoll.

Fotos mit Fähre: Bilder eines Wracks brachten ersten Wettbewerbserfolg

An Bord des mit zahlreichen Assistenzsystemen und dem 7-Gang-Doppelkupplungs­getriebe 7DCT ausgerüsteten Kombis ist auf der Fahrt Zeit genug, um über den ­Werdegang Neumanns zu sprechen. „Ich bin in einer Taucherfamilie aufgewachsen“, berichtet er. „Mein Vater ist einer der ältesten aktiven ­Tauchlehrer in Deutschland – mit 73. Ich selbst tauche, seit ich sieben Jahre alt war. Damals durfte ich, wenn meine Eltern zurück auf dem Boot waren, mit der Restluft aus der Flasche meiner Mutter ins Wasser.“ Später kamen diverse Tauchscheine hinzu und schließlich vor über zehn Jahren die Lizenz zum Tauchlehrer. Die Begeisterung für das Leben unter Wasser war so groß, dass er 2007 seinen Job als Key Account Manager bei einem großen Versicherungskonzern kündigte und für zwei Jahre nach Asien ging und Tauchsafaris durchführte. Damals ­begann Neumann auch, bei den Tauchgängen zu fotografieren – vor allem die Tiere, aber auch seine Tauchgenossen, bei denen die Bilder auf großes Interesse stießen.

Alle waren begeistert, und ich habe überlegt, ob ich mehr daraus machen könnte.

Ein Fotowettbewerb 2009 gab den Ausschlag: Aufgabe war, die vor Zypern gesunkene Fähre Zenobia abzulichten. Neumann ging mit seinen Bildern als Sieger hervor, durfte 5.000 Euro Preisgeld und jede Menge Renommee für sich verbuchen. Die zweite Karriere nahm Tempo auf, heute erscheinen seine Fotos regelmäßig in Magazinen wie „Unterwasser“, „Sporttaucher“ oder „National Geographic“. „Ocean Geographic“ kürte ihn nach einem Wettbewerb 2017 sogar zu einem der Unterwasserfotografen des Jahres. Sein Know-how gibt er regelmäßig in Workshops weiter.

Inzwischen ist der Fühlinger See erreicht. Neumann öffnet die große Heckklappe des i30 Kombi und beginnt, sich für den ­geplanten Tauchgang vorzubereiten. Wenn man schon im Pazifik, im Roten Meer oder am Great Barrier Reef in Australien getaucht ist: Reizt dann noch ein deutsches Binnengewässer? „Aber ja doch“, sagt Neumann. „Ich bin mehrmals im Monat hier unterwegs.“ Die Sicht ist zwar nicht besonders gut, fügt er hinzu, aber die im See lebenden Fische, die mitunter Größen von mehr als eineinhalb Meter erreichen, locken ihn immer wieder in das 100 Hektar große künstliche Gewässer in einem Naherholungsgebiet. Und Neumann weiß genau, wo er sich mit seiner Kamera, die jetzt einsatzbereit an der Einstiegsstelle steht, auf die Lauer legen muss. Im Schutz dichter Algen genießen die Seebewohner das Licht der einfallenden Sonnenstrahlen. Bis auf wenige Zentimeter nähert er sich beim Fotografieren vorsichtig den Tieren an – hier in der Nähe des Rheins ebenso wie in Ozeanen und Meeren rund um den Globus.

Doch Neumann kennt noch ganz andere Reviere, Schwimmbäder zum Beispiel. „Ja, tatsächlich“, lacht er, darauf angesprochen.

Ich fotografiere auch tauchende Babys.

Den Einfall hatte er, als er vor Jahren den kleinen Sohn eines Freundes unter Wasser ablichtete.

Bilder mit Babys: Ungewöhnliche Perspektiven für den Nachwuchs

„Das ist natürlich ungefährlich“, betont Neumann. „Bis Babys etwa zehn Monate alt sind, sorgt der Atemschutzreflex automatisch dafür, dass sie unter Wasser die Luft ­anhalten.“ Die Geschäftsidee funktioniert – aus ganz Nordrhein-Westfalen kommen Eltern auf ihn zu, um unter Wasser den Nachwuchs aufs Bild bannen zu lassen. Immerhin ist so für regelmäßige Einkünfte gesorgt, während Neumann in Deutschland ist. Etwa neun Monate eines Jahres verbringt er in der ­Heimat, die übrige Zeit ist er in der Welt ­unterwegs. „Das Fotografieren der Babys macht wirklich Spaß“, sagt er.

Aber meine wahre Leidenschaft – das sind Fische, das Tauchen und das Reisen.

Und mit einem großen Schritt nach ­vorne springt er ins Wasser. Er schwimmt noch einmal an den Ponton heran, greift die ­Kamera und taucht ab.

Verbrauchs- und Emissionsangaben

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für den Hyundai i30 Kombi: innerorts 7,0-4,1, außerorts 5,1-3,5, kombiniert 5,8-3,7; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 136-96; CO2-Effizienzklasse: C-A+.

Angaben gemäß den amtlichen Messverfahren

www.seathroughmyeyes.com

 

Text: Klaus Rubach

Fotos: Achim Hehn (über Wasser), Patrick Neumann (unter Wasser)

 

Stand: Herbst 2017