17.08.2023 Pressemeldung

H2 in H2O: Hyundai spendet ix35 Fuel Cell für Tauchausbildung

  • Kreiswasserwacht Aschaffenburg führt Tauchübungen mit Rohkarosse durch 
  • Hyundai ix35 Fuel Cell war weltweit erstes in Serie produziertes Brennstoffzellenauto 
  • Hyundai Pionier der Fuel Cell-Technik

Pressematerial

Hyundai Motor Deutschland verschafft einem Hyundai ix35 Fuel Cell der ersten Generation ein besonderes “Second Life“. Die vom Unternehmen ausgeschlachtete Rohkarosse des Brennstoffzellenfahrzeugs wurde der Wasserwacht Aschaffenburg gespendet, die damit Tauchübungen durchführt. Bedingt durch den Wasserstoffantrieb werden im Hyundai iX35 Fuel Cell keine fossilen Brennstoffe und weniger Öle verwendet. Damit bietet er ideale Voraussetzungen für den Umbau zum Einsatz bei Tauchübungen, da Kontaminationen des Gewässers vermieden werden.

Der Hyundai ix35 Fuel Cell war das erste Brennstoffzellenfahrzeug der Welt, das 2013 in Serienproduktion gegangen ist. Dafür wurde das innovative SUV im Erscheinungsjahr mit dem Titel „Car of the Future“ des Brüsseler Autosalons ausgezeichnet. Bis 2018 lief die Serienproduktion des 136 PS starken ix35 Fuel Cell. Seine Nachfolge trat der Hyundai NEXO an.  

Hyundai Wasserstofffahrzeug als Übungsobjekt für Tauchausbildung

Der Kontakt zur Wasserwacht Aschaffenburg kam über die neue Hyundai Training Academy in Hösbach zustande. Das Trainingszentrum von Hyundai Motor Deutschland nahe Aschaffenburg wurde Ende vergangenen Jahres eröffnet. Als innovativer Fahrzeughersteller mit einer starken Verwurzelung im Rhein-Main-Gebiet konnte die Anfrage der Wasserwacht schnell positiv entschieden werden. Nachdem der Autohersteller die umweltgerechte Entsorgung der Klima- und Bremsanlage samt deren Flüssigkeiten sowie anderer Baugruppen vorgenommen hatte, kann das Fahrzeug für die Tauchübungen im Mainparksee versenkt werden.

Unser Wasserstoffauto der ersten Generation erhält eine sinnvolle Bestimmung nach dem Dienst auf der Straße und bei unseren Schulungen und wird ab nun regelmäßig im Wasser versenkt. Dank der Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Behörde erhält die Karosserie nun ein ,Second Life‘ der besonderen Art. Zudem werden die restlichen Teile des Fahrzeugs an Berufsschulen weitergegeben und dort für den anschaulichen Unterricht verwendet.

Thilo Klemm Abteilungsleiter Technisches Kompetenzzentrum bei Hyundai Motor Deutschland

(v.l.n.r.) Dennis Kempel, Kreisgeschäftsführer des BRK Kreisverbandes Aschaffenburg; Bernhard Polleichtner, Vorsitzender der Kreiswasserwacht; Thilo Klemm, Abteilungsleiter Technisches Kompetenzzentrum, Hyundai Motor Deutschland

Die Arbeit an einem Fahrzeug unter Wasser ist ein elementarer Teil der Tauchausbildung und war für die Wasserwacht Aschaffenburg in der Vergangenheit sehr mühevoll und zeitaufwendig, da kein Auto zur Verfügung stand und die Auszubildenden weit reisen mussten, um diesen Teil ihrer Ausbildung zu bewältigen.

Die Kreiswasserwacht benötigt bereits seit langem ein Auto, das für Übungstauchgänge und die Ausbildung genutzt werden kann. Die Arbeit am Auto zu Üben war uns bisher nur äußert umständlich und mit Reisezeit möglich. Wir sind froh jetzt dieses Thema – was ein durchaus realistisches Einsatzszenario darstellt – aktiver beüben zu können und somit unsere Erfahrung stetig weiter zu verbessern.

Dennis Kempel Kreisgeschäftsführer vom Bayerischen Roten Kreuz in Aschaffenburg

Durch die Spende des Hyundai ix35 Fuel Cell entfallen für die Teilnehmer, Reisestrapazen und Reisekosten. Damit verbunden sorgt die Rohkarosse im „Second Life“ dafür, dass viele weitere CO2-Emissionen gar nicht erst entstehen, da die Tauch-Teilnehmer in Zukunft vor Ort üben können. Der Hyundai ix35 Fuel Cell wird neben den Teilen der Tauchausbildung auch als Übungsobjekt zur Rettung von Menschen in untergegangenen Fahrzeugen eingesetzt.

Verbrauchs- und Emissionsangaben

Kraftstoffverbrauch für den ix35 Fuel Cell in kg/100 km: innerorts: 0,9; außerorts: 1,0; kombiniert: 1,0; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 0. CO2-Effizienzklasse: A+.

Die angegebenen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte wurden nach dem damals aktuellen amtlichen Messverfahren ermittelt.

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