- Bis 2034: Hyundai Motor setzt seine langjährige Unterstützung für den koreanischen Pavillon bei der Internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia fort
- Fördert den Austausch: Durch die Partnerschaft entsteht ein nachhaltiges Ökosystem für künstlerische Erkundung und kritischen Diskurs
- Kuratiert von Binna Choi: Auf der 61. Internationalen Kunstausstellung präsentiert der koreanische Pavillon Installationen unter dem Namen „Liberation Space: Fortress/Nest“
- Goen Choi und Hyeree Ro: Die koreanischen Künstlerinnen erzählen von Befreiung als einem fortlaufenden Prozess, der von Bewegung, Widerstandsfähigkeit, Schutz und Erneuerung geprägt ist
Pressematerial
Die Hyundai Motor Company verlängert ihre Unterstützung für den koreanischen Pavillon bei der 61. Internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia in Zusammenarbeit mit dem Arts Council Korea (ARKO). Das Unternehmen unterstreicht damit sein Engagement für die Förderung der zeitgenössischen koreanischen Kunst im globalen kulturellen Diskurs.
Die Internationale Kunstausstellung der Biennale di Venezia ist eine der weltweit bedeutendsten Kunstveranstaltungen und präsentiert führende Künstler und Kunstwerke aus aller Welt. Hyundai Motor unterstützt den koreanischen Pavillon seit 2015 und setzt nun seine Partnerschaft mit ARKO als Hauptförderer des koreanischen Pavillons bis 2034 fort.
„In den vergangenen zehn Jahren hatten wir die Ehre, Künstler dabei zu unterstützen, ihre kreativen Visionen über den koreanischen Pavillon auf der Biennale di Venezia mit der Welt zu teilen. Durch die Verlängerung der Partnerschaft bekräftigt Hyundai Motor sein tiefes Engagement für den koreanischen Pavillon als nachhaltiges Ökosystem zur Förderung experimenteller künstlerischer Praktiken und kritischer Diskurse. Wir freuen uns auf die spannenden Gespräche, die der koreanische Pavillon in den kommenden Jahren anregen wird“, sagt DooEun Choi, Art Director, Hyundai Motor Company.
Gestaltung des koreanischen Pavillons
Auf der 61. Internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia präsentiert der von ARKO beauftragte koreanische Pavillon „Liberation Space: Fortress/Nest“, kuratiert von Binna Choi, mit Werken der Künstlerinnen Goen Choi und Hyeree Ro.
Die Ausstellung verwandelt den koreanischen Pavillon in ein lebendiges Denkmal für die Idee des „Liberation Space“ – eine Anspielung auf Koreas Nachkriegszeit (1945–1948) – und verortet ihn in zeitgenössischen geopolitischen und sozialen Kontexten. Durch Skulpturen, die direkt mit der Architektur des Pavillons interagieren, versteht das Projekt Befreiung nicht als festen historischen Moment, sondern als fortlaufenden Prozess der Veränderung, der Widerstandsfähigkeit, des Bewahrens und der Erneuerung.
Um den koreanischen Pavillon in ein lebendiges Denkmal für den „Liberation Space“ zu verwandeln, baut Goen Chois Projekt „Meridian“ auf ihrer jahrzehntelangen bildhauerischen Praxis auf, bei der sie industrielle Materialien verwendet, die üblicherweise in häuslichen und städtischen Einrichtungen zu finden sind. So durchziehen den koreanischen Pavillon Kupferrohre in der Innen- und Außenarchitektur und bewirken lineare Formen ei an Nadeln, Speere, Äste oder Lichtstrahlen erinnern. Diese Elemente durchdringen und durchbrechen den Pavillon als Körper, während sie gleichzeitig Prozesse wie Kreisläufe, Verbindung und Heilung andeuten.
Durch die Gestaltung präzise angeordneter Formen aus industriellen Materialien bewirkt Choi den Eindruck einer „Festung“ – nicht als geschlossene oder statische Struktur, sondern als eine, die paradoxerweise Enthüllungen, Öffnungen und dynamische Bewegung aus dem Inneren des Pavillons selbst heraus entfalten lässt. Ihre Intervention durchbricht und reaktiviert lange verschlossene architektonische Räume und verwandelt den Pavillon in eine Lebensumgebung, die durch ständige Neuorientierung geprägt ist. Auf diese Weise inszeniert die Installation den koreanischen Pavillon nicht nur als Ort des Schutzes, sondern als aktiven Körper, der zur Veränderung fähig ist.
Hyeree Ro’s Installation trägt den Namen „Bearing“. Sie präsentiert eine Erweiterung ihres Schaffensspektrums, weg von ihrem langjährigen (anti-)narrativen Ansatz und ihren Erkundungen familiärer Beziehungen, die von soziopolitischen und wirtschaftlichen Bedingungen geprägt sind. Für diese Ausstellung verortet Ro ihre Arbeit im intimen und kollektiven Bereich, indem sie Themen wie neues Leben, Fürsorge, Gemeinschaft und Nationalität einbezieht.
„Bearing“ betrachtet den Mutterleib als Zufluchtsort oder Tempel für neues Leben, wo der Tod kein Endpunkt ist, sondern ein Zustand, der Leben und Bewegung ermöglicht. Die Installation besteht aus etwa 4.000 mit Wachs beschichteten Organza-Elementen, die wie Fischschuppen oder Lotusblätter geschichtet sind und so einen „Pavillon im Pavillon“ bilden. Sie widersetzt sich jeder Einengung und führt die Besucher durch einen sorgfältig choreografierten Parcours, der von acht Stationen unterbrochen wird, von denen jede zu einer wesentlichen Handlung des Lebens anregt, darunter Trauer, Erinnerung, Betrachtung, Leben, Warten, Planen, Teilen und Reparieren. Das Werk fördert das Netzwerk des „Liberation Space“ und bringt Stipendiaten aus verschiedenen Bereichen zusammen, wodurch der Erfahrungshorizont der Ausstellung noch erweitert wird.
Erweiterung von „Liberation Spaces“ durch transnationalen Dialog
Darüber hinaus wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Biennale di Venezia eine offizielle Zusammenarbeit zwischen dem koreanischen Pavillon und dem japanischen Pavillon eingegangen. Diese Zusammenarbeit betont Dialog, Austausch und künstlerische Zusammenarbeit, indem gemeinsame und strittige historische Ereignisse anerkannt werden. Gleichzeitig werden Möglichkeiten für gegenseitiges Engagement durch gegenseitige Teilnahme und gemeinsame Programmgestaltung in den Vordergrund gerückt.
Die 61. Internationale Kunstausstellung der Biennale di Venezia findet vom 9. Mai bis zum 22. November 2026 in den Giardini in Venedig, Italien, statt. Besucherinformationen und Ticketdetails zur Biennale die Venezia finden Sie unter: https://www.labiennale.org/en/art/2026/information. Weitere Informationen finden Sie unter: www.korean-pavilion.or.kr und www.venicebiennale.kr/en
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