Pressetext

Der neue Hyundai Santa Fe

  • Vierte Generation des Santa Fe feiert Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon 2018
  • Zahlreiche neue Assistenzsysteme verfügbar
  • Santa Fe erstmals mit HTRAC-Allradantrieb und Achtstufenautomatik

- Die vierte Generation des Hyundai Santa Fe ist von einem ausdrucksstarken Design und den umfangreichen Sicherheits- und Komfortsystemen gekennzeichnet.

SUV-Flaggschiff mit ausdrucksvollem Design und zahlreichen Sicherheits- und Komfortsystemen

Die vierte Generation des Hyundai Santa Fe ist von einem ausdrucksstarken Design und den umfangreichen Sicherheits- und Komfortsystemen gekennzeichnet. Ein elegantes Erscheinungsbild mit dynamischer Linienführung, zahlreiche erstmals eingesetzte Assistenzsysteme, mehr Platz und Komfort sowie weiterentwickelte Motoren- und eine neue Allradantriebstechnik charakterisieren das komplett neu auf die Räder gestellte SUV-Flaggschiff der Marke. So kommen in dem Modell erstmals eine Achtstufenautomatik und der von Hyundai konzipierte HTRAC-Allradantrieb zum Einsatz. Der Santa Fe ist einer der Wegbereiter für den wachsenden Erfolg der Marke Hyundai bei den Sports Utility Vehicles. Die erste Generation des Santa Fe war bereits im Jahr 2001 im Handel erhältlich.

Augenfälligste Merkmale an der Front des neuen Hyundai Santa Fe sind der markentypische Kaskaden-Kühlergrill sowie die Scheinwerfer und das darüber angeordnete LED-Tagfahrlicht. Damit greift auch das Flaggschiff der Modellpalette wichtige Elemente der markanten Hyundai SUV-Designsprache auf. Die Neuauflage wird wie der Vorgänger wahlweise mit Benzin- oder Dieselmotorisierung, mit Front- oder Allradantrieb sowie als Fünf- oder Siebensitzer bestellbar sein. Aktive Sicherheit spielt dabei eine große Rolle: Für den neuen Santa Fe sind zahlreiche, unter dem Begriff Hyundai SmartSense zusammengefasste Assistenzsysteme erhältlich. Dazu gehören zum Beispiel ein um eine Notbremsfunktion ergänzter Querverkehrswarner hinten, Rear Occupant Alert zur Überwachung des Fonds, damit beim Parken niemand unbemerkt im verschlossenen Wagen zurückbleibt, und Safety Exit Assist. Das System verhindert bei von hinten nahendem Verkehr das Öffnen der Türen.

Die neue Linie: Elegante und stilvolle Formen für SUV mit Charakter

So innovativ und umfangreich die vielen Helfer zur Vermeidung von Kollisionen sind – beim ersten Blick auf die jüngste Version des Hyundai Santa Fe gerät die eindrucksvolle Linienführung in den Fokus. Die markante Frontpartie wartet mit einer in silberner Farbe abgesetzten und über die gesamte Fahrzeugbreite gezogenen, prägnanten Leiste am Übergang zur Motorhaube auf und unterstreicht den hochwertigen Auftritt des Santa Fe als Top-Modell im SUV-Angebot von Hyundai. Auch die Seitenansicht vereint auf überzeugende Weise Dynamik und Eleganz: Betonte Radhäuser, eine fein ausgearbeitete Taille und eine oberhalb der Türgriffe von der Front bis zum Heck verlaufende Charakterlinie verleihen der Karosserie athletische Formen. Das sanft nach hinten abfallende Dach und der lange Radstand von knapp 2,77 Metern sorgen zusammen mit bis zu 19 Zoll großen Leichtmetallrädern für eine stilvolle Silhouette. Erstmals sitzen die Außenspiegel nicht am vorderen Fensterdreieck, sondern auf der Tür. Das Heck ergänzt die kraftvolle Erscheinung mit eigenständig gestalteten Rückleuchten, einem markant modellierten Stoßfänger und sichtbaren Endrohren der Abgasanlage.

Karosserie bietet mehr Platz für Passagiere

Die selbstbewusste Optik drückt sich auch in Zahlen aus: Mit einer Länge von 4,77 Metern und einer Breite von 1,89 Metern stellt die vierte Generation eine eindrucksvolle Erscheinung dar. Da zugleich der Radstand um fünf Zentimeter auf 2,77 Meter gewachsen ist, bleiben die kompakten Karosserieüberhänge erhalten. Durch die geänderten Abmessungen steigt der Platz im Innen- und Gepäckraum: Hinter der Heckklappe verbirgt sich jetzt ein um 40 auf 625 Liter vergrößertes Ladeabteil, wahlweise ergänzt um eine vollständig im Boden versenkbare dritte Sitzreihe, die den Santa Fe bei Bedarf zum Siebensitzer macht. Mehr Platz steht auch allen Insassen zur Verfügung: Vor allem die Bewegungsfreiheit im Kopf- und Beinbereich legte zu, im Fond zum Beispiel fällt der Fußraum um fast vier Zentimeter größer aus als beim Vorgänger. Neben dem Zuwachs bei den Karosseriemaßen ist dies auf akribische Detailarbeit in der Entwicklung zurückzuführen. Der Kardantunnel etwa ist in der zweiten Sitzreihe nur noch 29 Millimeter hoch, zuvor betrug der Wert 53 Millimeter. Verbessert haben die Hyundai Ingenieure darüber hinaus den Zugang zur dritten Sitzreihe. Nicht nur die Maße des Durchgangs fallen größer aus, sondern auch der Mechanismus zum Vorklappen der Sitzlehne in der zweiten Reihe ist praktischer: Ein Knopfdruck genügt, um den Weg freizugeben.

Ohnehin bringt der neue Hyundai Santa Fe alles mit, um den Aufenthalt an Bord so angenehm wie möglich zu machen. Die neue Innenraumarchitektur ist ganz auf Platz, Bequemlichkeit, Ergonomie und Funktionalität ausgerichtet. Ein gutes Beispiel dafür liefern die neuen vorderen Sitze: Sie sind knapp zwei Zentimeter höher positioniert, ermöglichen so im Zusammenspiel mit den um 41 Prozent vergrößerten hinteren Seitenfenstern eine weitaus bessere Rundumsicht und lassen mehr Einstellungsmöglichkeiten zu als bislang. Erstmals verfügen sie über eine variable Oberschenkelauflage.

Im neuen Santa Fe kommt eine großflächige, digitale Instrumentenanzeige mit Informationen zur Fahrgeschwindigkeit oder vom Bordcomputer zum Einsatz. Ebenfalls ist in dem SUV-Flaggschiff nun ein freistehender Monitor im Format fünf, sieben oder acht Zoll zur Steuerung der Multimedia-Funktionen erhältlich. Zudem wird nun ein Head-Up-Display im Santa Fe angeboten: Wichtige Informationen zum Fahrzustand, der Assistenzsysteme oder der Routenführung werden auf eine 8,5 Zoll große Fläche direkt in die Windschutzscheibe projiziert. Für optimale Sichtbarkeit bei wechselnden Lichtverhältnissen sorgt eine Lichtstärke von 10.000 Candela. Hinzu kommt, dass sich die Position der Projektionsfläche auf individuelle Bedürfnisse des Fahrers einstellen lässt. Der Hyundai Santa Fe beherrscht viele wichtige Disziplinen in Sachen Information und Konnektivität. Dies unterstreichen Ablageflächen für Smartphones mit kabelloser Ladefunktion nach dem Qi-Standard, Android Auto und Apple CarPlay, mit denen sich Smartphones ins Audio- oder Navigationssystem einbinden lassen, und Kartenmaterial für die Darstellung der Routenumgebung in 3D.

Die neuen Assistenten: Sicher fahren – und sicher aussteigen

Vor allem aber schreibt der neue Santa Fe die Sicherheit ganz groß. Die Karosserie ist zu 57 Prozent aus hochfestem Stahl gefertigt, mehr als bei jedem anderen Hyundai Modell. Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie ein Knieairbag für den Fahrer schützen im Fall eines Unfalls die Insassen. Zahlreiche neu entwickelte oder erheblich in ihrem Funktionsumfang erweiterte Assistenzsysteme setzen Maßstäbe in der aktiven Sicherheit.

Zu den unter dem Begriff Hyundai SmartSense zusammengefassten Systemen gehören beim neuen Santa Fe:

Rear Occupant Alert

Dieses weltweit zum ersten Mal eingesetzte Schutzsystem warnt den Fahrer beim Parken, wenn Kinder oder Tiere drohen, alleine im verriegelten Wagen zurückzubleiben. Ein Ultraschallsensor überwacht dazu die Rücksitze. Wenn der Motor abgeschaltet und die Fahrertür geöffnet wird, erhält der Fahrer zunächst einen Hinweis im Instrumentenmonitor, niemanden im Fond zurückzulassen. Drückt er eine Taste im Lenkrad, wird das System deaktiviert. Ignoriert er jedoch die Warnung und verriegelt die Türen, obwohl noch Bewegung im Wagen registriert wird, schalten sich für 30 Sekunden Hupe und Scheinwerfer ein. So ist zum Beispiel sichergestellt, dass bei großer Hitze weder ein Insasse noch ein Tier unbeabsichtigt im Fahrzeug bleibt. Der Alarm erfolgt auch, wenn Insassen versehentlich den Wagen verriegeln.

Rear Cross-Traffic Collision-Avoidance Assist

Das System ist eine Weiterentwicklung des hinteren Querverkehrswarners und bietet nun erstmals auch eine Notbremsfunktion beim Rückwärtsfahren. Droht etwa beim Zurücksetzen aus einer Parklücke eine Kollision mit einem Fahrzeug, das sich von der Seite nähert, und reagiert der Fahrer nicht auf die akustischen und optischen Warnungen, wird der Wagen unmittelbar gestoppt. Das System überwacht über die hinteren Radarsensoren einen Bereich von 180 Grad hinter dem Fahrzeug und wird mit dem Einlegen des Rückwärtsgangs aktiviert.

Safety Exit Assist

Die neue Funktion verhindert das Öffnen der Türen, wenn sich von hinten Fahrzeuge nähern und mindert so die Unfallgefahr beim Aussteigen an einer vielbefahrenen Straße. Wird beim Öffnen der Türen über die Radarsensoren rückwärtiger Verkehr registriert, erfolgt eine akustische und optische Warnung. Das System ist auch bei aktivierter Kindersicherung im Einsatz, die sich im Santa Fe erstmals per Tastendruck vom Fahrersitz aus ein- und ausschalten lässt. Löst der Fahrer die Kindersicherung, wenn sich zugleich Fahrzeuge von hinten nähern, bleibt die Türsperre weiterhin aktiv und es erfolgen ein akustischer und optischer Alarm.

Around-View-Monitor

Das System nutzt Kameras an Front und Heck sowie an der Unterseite der Außenspiegel, um eine 360-Grad-Ansicht des Wagens und der Umgebung aus der Vogelperspektive zu erzeugen und in Echtzeit auf dem Monitor des Navigationssystems abzubilden. So wird das Manövrieren in engen Passagen erleichtert. Zudem können während der Fahrt die Bilder der Front- und Heckkamera eingespielt werden. Die Aufnahmen bieten eine Auflösung von einer Million Pixeln.

Forward Collision-Avoidance Assist

Erheblich weiterentwickelt wurde der Frontkollisionswarner mit autonomem Notbremsassistenten, der im Fall eines drohenden Auffahrunfalls den Wagen selbsttätig zum Stillstand bringt und so einen Zusammenstoß vermeidet oder die Folgen mindert. Im Santa Fe reagiert das System auch auf vorausfahrende Fahrzeuge, die seitlich versetzt zum Santa Fe unterwegs sind – bis zu 50 Prozent Überlappung werden vom System wahrgenommen. Zweite wesentliche Verbesserung: Neben Fußgängern erkennt das System nun auch Fahrradfahrer.

Lane Keeping Assist

Der aktive Spurhalteassistent bietet drei Modi: Warnung bei mutmaßlich unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrbahn, Lenkkorrektur vor dem Überfahren einer Fahrbahnbegrenzung und selbstständiges Steuern in der Mitte der Fahrspur. Das System erkennt weiße, graue und blaue Linien ebenso wie Markierungsknöpfe auf dem Asphalt.

Advanced Smart Cruise Control

Die intelligente Geschwindigkeitsregelanlage hält nicht nur das gewählte Tempo bei, sondern sorgt zudem für konstanten Sicherheitsabstand zum Vordermann. Verringert sich dieser, wird die Geschwindigkeit automatisch reduziert – und wieder erhöht, wenn die Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug wieder anwächst. Das System verfügt darüber hinaus über eine Stopp-Funktion: Wenn beispielsweise bei einem Stau der vorausfahrende Verkehr zum Erliegen kommt, wird der Santa Fe bis zum Stillstand abgebremst. Geht es innerhalb weniger Sekunden weiter, fährt der Wagen selbstständig wieder an.

Tailgate Open Guide

Das System warnt akustisch, wenn über oder hinter dem Wagen nicht genug Platz ist, um die Heckklappe zu öffnen. So werden Beschädigungen verhindert.

Weitere Systeme, die im neuen Santa Fe zum Einsatz kommen, sind ein Totwinkel-Assistent, ein Aufmerksamkeitsassistent, ein Fernlichtassistent und eine Verkehrszeichenerkennung.

Variabler Allradantrieb HTRAC

Technisch legt der Santa Fe jedoch nicht nur bei den ebenso hilfreichen wie aufmerksamen Beobachtern zu. Auch die Antriebstechnik wurde gründlich renoviert: Der variable Allradantrieb, ein von Hyundai entwickeltes System, erhält die Bezeichnung HTRAC und bietet drei Fahrmodi, die sich insbesondere bei der schlupfabhängigen Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern unterscheiden und dabei stets im Zusammenspiel von Lenkverhalten, Motorleistung und Getriebefunktion arbeiten. Im Eco-Modus etwa ist der Santa Fe in der Regel mit Frontantrieb unterwegs, nur bei rutschigem Untergrund wechselt das Verteilungsverhältnis zwischen vorderen und hinteren Rädern von 100 zu 0 auf 80 zu 20 Prozent. Der Komfort-Modus sieht eine Kraftverteilung zwischen 80 zu 20 und 65 zu 35 Prozent vor. Ist die Sport-Einstellung gewählt, gehen beim allradgetriebenen Santa Fe zwischen 35 und 50 Prozent der Antriebskraft an die Hinterräder. So ist nicht nur eine optimale Beschleunigung gewährleistet, sondern ebenso ein ausgeglichenes und dynamisches Fahrverhalten.

Wie bislang erfolgt der Kraftschluss auch per Knopfdruck bei geringer Geschwindigkeit, um etwa steile oder verschneite Passagen zu überwinden. Sowohl Front- wie auch Allradler fahren mit modifiziertem Fahrwerk vor, das den Santa Fe geschmeidiger auf schlechter Strecke abrollen lässt, präzisere Eigenschaften beim Handling bietet und die Fahrstabilität weiter erhöht.

Die neue Technik: Servolenkung und Achtstufenautomatik für mehr Fahrgefühl

Premiere feiert in der Neuauflage des SUV-Topmodells überdies eine von Hyundai entwickelte Achtstufenautomatik. Sie kommt in Kombination mit den Dieselmotoren zum Einsatz, verfügt über einen Mehrscheiben-Drehmomentwandler sowie doppelte Kugellager und bietet schnellere Schaltvorgänge, geringere Reibungsverluste und eine verbesserte Effizienz. Auch die Lenkung ist neu: Der Santa Fe verfügt über eine elektrische Servolenkung, deren Unterstützung nicht an der Lenksäule, sondern direkt am Lenkgetriebe greift. So können höhere Kräfte übertragen, die Befehle des Fahrers schneller umgesetzt und präzisere Rückmeldungen gegeben werden.

Die im Santa Fe eingesetzten Motoren wurden ebenfalls überarbeitet. Bei der neuen Generation sind vier Triebwerke im Angebot: Auf Ottomotoren-Seite übernimmt der weiterentwickelte 2.4 GDI-Vierzylinder den Antrieb des Santa Fe. Der Benzindirekteinspritzer leistet 136 kW (185 PS), stellt 241 Newtonmeter maximales Drehmoment bereit und wird in Kombination mit einer Sechsstufenautomatik und Allradantrieb angeboten. Für Diesel-Fans stehen drei Triebwerke zur Wahl: Ein 2.0-CRDi-Selbstzünder mit 110 kW (150 PS) oder 134 kW (182 PS) sowie ein 2.2-CRDi-Triebwerk mit 144 kW (197 PS). Neben sparsamem Umgang mit dem Kraftstoff ist ein kräftiges Drehmoment die Visitenkarte der Common-Rail-Dieseldirekteinspritzer: Bis zu 436 Newtonmeter sorgen bei den Dieseltriebwerken für unmittelbaren Antritt selbst bei niedrigen Drehzahlen. Bei allen Dieselmotoren kommt zur Abgasreinigung neben Katalysator und Dieselpartikelfilter auch eine SCR-Harnstoffeinspritzung zum Einsatz.

Verbrauchs- und Emissionsangaben

Die neue Generation des Hyundai Santa Fe wurde noch nicht für den deutschen Markt homologiert. Die Homologation und die Kraftstoffverbrauchsermittlung der deutschen Länderausführungen erfolgen im Rahmen der Markteinführung.

Angaben gemäß den amtlichen Messverfahren.