24h-Rennen bringt Erkenntnisse für Entwicklung von Hochleistungsmotor

  • Erfolgreicher Härtetest für den Hyundai i30 2.0 Turbo auf der Nürburgring Nordschleife
  • Erfahrungen aus dem Rennsport fließen in die Serienproduktion ein
  • Entwicklungsträger i30 2.0 Turbo gemeinsam mit i30 1.6 Turbo und Veloster Turbo im Ziel

- Der i30 1.6 Turbo fokussiert die Verteidigung des Klassensiegs aus 2015, der Entwicklungsträger i30 2.0 Turbo Technologien, die in Modellen der Hochleistungs-Sub-Marke ‚N’ zum Einsatz kommen sollen.

Der von Hyundai Motor beim legendären 24h-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife eingesetzte Entwicklungsträger Hyundai i30 2.0 Turbo hat bei seinem ersten Renneinsatz alle Erwartungen erfüllt. Das Rennen auf der extrem anspruchsvollen deutschen Rennstrecke diente vor allem als intensiver Test des neuen, leistungsorientierten Motors, der in zukünftigen N Modellen der Marke zum Einsatz kommt.

Das Langstreckenrennen am Nürburgring ist das härteste der Welt. Für uns ist das Rennen ein ideales Testumfeld, um die Belastbarkeit unseres neuen 2-Liter-Turbomotors mit Direkteinspritzung unter extremer Belastung zu testen.

Albert BiermannLeiter Fahrzeugtest und Hochleistungsentwicklung bei Hyundai Motor

Die wichtigste Erkenntnis für alle Projektbeteiligten: Das Herzstück des Entwicklungsträgers, der neu entwickelte Turbomotor, hielt den Belastungen im Renneinsatz stand und lieferte wichtige Daten.

“Wir sind auf einem sehr guten Weg bei der Entwicklung unseres ersten N Autos. Bei der Entwicklung des Antriebs liegt das Hauptaugenmerk nicht in der maximalen Leistung, vielmehr soll er Freude und Spaß bereiten ohne Abstriche in der Alltagsnutzung zu machen“, resümiert Albert Biermann

An dem im Motorsport eingesetzten Hyundai i30 2.0 Turbo wurden zahlreiche Komponenten geändert. Dazu gehören der Motor, ein angepasstes Fahrwerk, Stoßdämpfer und Verbesserungen in anderen Bereichen wie Räder, Lenkung, breitere Kotflügel und Sicherheitskomponenten, die im Rennsport Pflicht sind.

Neben wichtigen Daten und Erfahrungen, die in zukünftige Motoren von Hyundai einfließen, war das Rennen aus sportlicher Sicht ein großer Erfolg: Von den insgesamt 159 gestarteten Rennfahrzeugen am Nürburgring konnte der i30 2.0 Turbo zahlreiche Konkurrenten hinter sich lassen und sah nach 24 Stunden auf dem 90. Gesamtrang die Zielflagge. Insgesamt legten die Fahrer Bruno Beulen (BE), Michael Bohrer (DE), Alexander Köppen (DE) und Rory Pentinnen (FI) auf dem kurvenreichen Nürburgring 91 Runden zurück. Das entspricht einer zurückgelegten Gesamtdistanz von 2.309,39 Kilometern im Renntempo. Die schnellste Runde lag mit 9:55.636 Minuten sogar unter der 10-Minuten-Marke.

Der Entwicklungsträger, der das 24h-Rennen auf dem Nürburgring bestritt, wurde vom Hyundai-Händler und Rennwagen-Konstrukteur Peter Schumann aufgebaut. Die zwei von Hyundai Motor Deutschland erfolgreich eingesetzten Rennwagen wurden ebenfalls von der Schumann-Motorsport-Abteilung entworfen, konstruiert und gebaut.

An dem Rennwochenende kamen 185.000 Zuschauer an den Nürburgring um das 24h-Rennen live zu erleben. Mehr als 12.000 Motorsportfans drücken am Streckenabschnitt Brünnchen in der “Hyundai N Fan Area“ den drei Hyundai Rennwagen die Daumen. Alle Fahrzeuge kamen ins Ziel. Der Veloster Turbo konnte nach dem Jahr 2013 erneut den Klassensieg erreichen.

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