Hyundai stellt autonom fahrenden IONIQ auf Genfer Auto-Salon aus

  • Autonom fahrender IONIQ präsentiert Hyundais Vision zukünftiger Mobilität
  • Laser-LIDAR-System in der Frontschürze erfasst alle Personen und Fahrzeuge in der Umgebung
  • Besucher erleben autonome Fahrt in einer Virtual Reality Simulation

- Nach den erfolgreichen autonomen Testfahrten des Autonomous IONIQ im Rahmen der CES in Las Vegas zu Beginn des Jahres, stellt Hyundai Motor das Modell auf dem diesjährigen Autosalon in Genf aus.

In zwei Virtual Reality Cockpits haben Besucher die Möglichkeit, die autonome Fahrt des IONIQ zur erleben.

Auf den ersten Blick ist der Hyundai IONIQ Autonomous nicht zu unterscheiden vom Serienmodell des IONIQ, der bereits mit Hybrid- oder reinem Elektroantrieb auf dem Markt ist und Mitte 2017 durch eine dritte Variante mit Plug-in Hybrid ergänzt wird. Kernstück der Sensorik ist ein Laser-LIDAR-System, das unauffällig in der Frontschürze untergebracht ist und den Bereich vor dem Fahrzeug in einem Winkel von 130 Grad überwacht.

Ziel war es, ein autonomes Fahrzeug vorzustellen, das wie ein normales Serienmodell aussieht und nicht wie ein Forschungsmobil. Die Funktionalität der drei Laser-LIDAR-Einheiten bleibt davon jedoch unberührt. Sie sind in der Lage, die genaue Position von Personen oder Objekten in der Umgebung des Hyundai IONIQ zu ermitteln. Zum Sensoriksystem gehören außerdem: Fernbereichs- und Mittelbereichsradar, die vor allem das Gebiet weit vor dem Fahrzeug abdecken, Seiten-LIDAR-Sensoren für die Überwachung der Umgebung neben dem IONIQ sowie ein Radarsystem am Heck. Darüber hinaus kommen drei Stereokameras zum Einsatz, die Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen und die Signalisation durch Ampeln auswerten sowie Fußgänger in unmittelbarer Nähe erkennen. Ein GPS ermittelt die exakte Position des Hyundai IONIQ; diese wird mit hochauflösendem Kartenmaterial von Hyundai MnSoft abgeglichen, das genaue Daten über Fahrbahnbreite, Gefälle oder Steigungen, Kurvenradien und andere für die Fahrt wichtige Angaben liefert.

Um die Technik des selbstfahrenden Hyundai IONIQ so einfach wie möglich zu halten, wurden in das Konzeptfahrzeug bereits vorhandene Sensorik- und Assistenzsysteme integriert: das in der Serie eingesetzte Radar für den Abstandstempomaten zum Beispiel oder die Kameras, die den Spurhalteassistenten steuern. Auch die anderen schon heute im Markt verfügbaren Fahrerassistenzsysteme wie Fußgängererkennung oder Querverkehrswarnung hinten bietet der Hyundai IONIQ Autonomous. Dies garantiert dem Fahrer einen nahtlosen Übergang vom autonomen Fahren hin zu aktivem Fahren mit Unterstützung durch Assistenzsysteme.

Hyundai entwickelt außerdem ein eigenes Betriebssystem mit dem Ziel, den notwendigen Rechneraufwand für die Verarbeitung der Sensordaten und die Steuerung des Fahrzeugs so klein wie möglich zu halten. Darauf aufbauend will Hyundai eine Low-Cost-Plattform für autonom fahrende Fahrzeuge einführen, die diese Technologie zu erschwinglichen Kosten für alle zukünftigen Modelle der Marke zur Verfügung stellt.

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Es handelt sich um ein Konzeptfahrzeug, daher erfolgt keine Homologation für den deutschen Markt.

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