Menschen

Dieser Spielplatz kommt vor die Tür - H-1 bei der Caritas im Einsatz

- Für den langjährigen Kooperationspartner Caritas ist in Offenbach am Main ein Hyundai H-1 unterwegs, um dort für Spiel und Spaß bei Kindern zu sorgen, wo öffentliche Einrichtungen knapp sind.

So kommen die Sozialarbeiter auch immer wieder mit Menschen in Kontakt, denen sie in schwierigen Situationen helfen können.

Ein Spätsommertag in Offenbach am Main. Im Büsingpark nahe der Innenstadt wird der Weltkindertag gefeiert. Und zwar laut und lachend, wie es sich für ausgelassen ­tobende Kinder gehört. Es gibt viel zu entdecken: Die Feuerwehr zum Beispiel ist da, lässt den Nachwuchs ein Einsatzfahrzeug erkunden und ein kleines Häuschen löschen. In der Stofftierklinik werden abgerissene Glied­maßen wieder angenäht und verloren gegangene Augen ersetzt. Am anderen Ende der großen Wiese, auf der sich gut ein ­Dutzend Organisationen versammelt haben, stehen zwei Ponys zum Streicheln und Füttern ­bereit. Hüte, Bälle und Stofftaschen können gefertigt und bemalt werden. Und die Caritas bietet einen Spieleparcours, auf dem sich Geschicklichkeit und Gleichgewicht beweisen lassen.

Spiel, Spaß, Spannung: Beim Weltkindertag in Offenbach zeigt die vierjährige Mara, wie gut und lange sie den Hula-Hoop-Ring um die Hüften kreisen lassen kann. Der bunte Reifen gehört wie viele andere Spielsachen zur Ausrüstung des Hyundai Spielmobils

„Die Inselsteine sind der Renner“, sagt Marie-Luise Richter mit Blick auf die kleine, drei Jahre alte Sofia, die gerade über die Kunststoffhügelchen balanciert. „Wenn die Kinder bei uns spielen, kommen wir mit den Eltern in Kontakt und können unser Beratungsangebot vorstellen. Es gibt viele Menschen, denen wir in schwierigen Situationen helfen können. Ohne das Spielmobil wäre das nicht möglich“, so die Mitarbeiterin der Caritas in Offenbach.

Das Spielmobil ist ein bunt beklebter Hyundai H-1, den Hyundai Motor Deutschland im Rahmen seiner langjährigen Partnerschaft mit dem Sozialverband der katholischen Kirche in diesem Sommer der Caritas in der hessischen Stadt dauerhaft zur Verfügung gestellt hat. Tretmobile, Roller, Bälle, für wärmere Tage auch ein Piratenwasserspieltisch, eine Wasser­­spielstraße und vieles mehr transportiert er zuverlässig zu Veranstaltungen wie dem Weltkindertag. Viel bedeutsamer aber ist: Zwei Mal pro Woche ist er im Nordend im Einsatz, einem Stadtviertel, in dem viele Familien mit Kindern leben, aber auch die Probleme zunehmen.

Es entwickelt sich mehr und mehr zum sozialen Brennpunkt.

Ornella LiscapadeDiplom-Sozialpädagogin, Sozialarbeiterin für die Migrationsberatung

An diesem Samstag auf der ­Wiese vor dem Büsing-Palais begrüßt sie immer mehr Menschen, die mit ihren Kindern den Weg zum Spieleparcours gefunden haben – mal auf Deutsch, dann auf Italienisch oder Spanisch. Auch dank ihrer umfangreichen Fremdsprachenkenntnisse ist sie für viele Migranten längst zu einer Vertrauensperson und Ansprechpartnerin geworden.

Infos für den Alltag: Aufklärung steht im Mittelpunkt der Beratung

Den zugewanderten Familien machen Ornella Liscapade und ihre Caritas-­Kolleginnen vor allem so genannte niedrigschwellige Angebote – Beratung und Unterstützung in alltäglichen Dingen. „Rundfunkgebühren“, nennt sie spontan als Beispiel, während sie der siebenjährigen Anastasia zwei Becherstelzen aus dem Fundus überlässt. „Das kennen viele Menschen, die nach Deutschland kommen, einfach nicht. Und dann gibt es nach Monaten oder gar Jahren hohe Nachforderungen, die niemand bezahlen kann.“ Aufklärung steht daher im Mittelpunkt ihrer Arbeit, erläutert sie weiter.

Strom, Miete, Kaution – darüber zu informieren, ist wichtig, damit die Menschen nicht alles glauben, was ihnen erzählt wird.

Und dabei womöglich auf diejenigen hereinfallen, die Kapital daraus schlagen wollen.

Geschicklichkeit und ­Gesundes: Zum Weltkindertag in Offenbach brachte die Caritas nicht nur allerlei Spielzeug, sondern mit dem Äpfelangeln auch eine Herausforderung mit, nach deren ­erfolgreichem Gelingen eine lecker-süße Belohnung winkte

Der Hyundai H-1 und sein regelmäßiger Einsatz in der Stadt spielen dabei eine ­Hauptrolle. ­Marie-Luise Richter: „Im Nordend beispielsweise mangelt es einfach an Spielplätzen, und gebaut wird auch nicht. Wenn wir diese Lücke nicht ­füllen würden, gäbe es kaum etwas für die Kinder dort.“ Früh­förderung oder Gruppenangebote etwa sind so trotz unzureichender ­öffentlicher Einrichtungen möglich. Und die Kontakt­aufnahme zu den Müttern, denen die Caritas bei Problemen im Alltag oder im Umgang mit Behörden dann Hilfe anbieten kann.

Äpfel als Aufgabe: Schwieriges Angeln mit Blick auf den Spiegel

Inzwischen versucht sich die achtjährige Aya am Caritas-Stand vor dem Hyundai Transporter im Äpfelangeln. In einer Wanne schwimmen die ebenso süß-leckeren wie gesunden Früchte im Wasser. Aufgabe ist, sie mit einer Angel an den Schlaufen ein­zufangen, die zuvor an alle Äpfel gebunden wurden. Allerdings im Rücken: Ein Spiegel – und mitunter die hilfreichen Hinweise vom Caritas-Team – dienen zur Orientierung. Als Aya endlich einen Apfel ergattert hat, steht schon eine ungeduldige Reihe an, um es ebenfalls zu versuchen. Die Caritas scheint genau das Richtige dabei zu haben, um am Weltkindertag die Kleinen zu erobern.

Verbrauchs- und Emissionsangaben

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für den Hyundai H-1 Travel: innerorts 9,3-11,0, außerorts 6,4-6,9, kombiniert 7,5-8,4; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 197-225. CO2-Effizienzklasse: B-D.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für den Hyundai H-1 Cargo: innerorts 9,2-11,4, außerorts 6,5-7,1, kombiniert 7,5-8,7; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 199-231.

Angaben gemäß den amtlichen Messverfahren.

Text: Urs Chubalka

Fotos: Angelika Emmerling

 

Stand: Herbst 2017